Pilgern für Wasser

Während meines zweiten Pilgerweges durch Spanien, Juni/Juli 2012, waren die Wassernutzungsrechte Spaniens, aufgrund der politischen Einflußnahme seitens „Troika“ und EU, aufgrund Schuldenfrage und EURO-Krise, privatisiert. Bei dem dadurch notwendigen Ausschreibungsverfahren machten hauptsächlich Unternehmen wie Nestlé, Coca-Cola und Veolia das Rennen, um die Nutzungsrechte, die grundsätzlich auch die Abwasser- und Brauchwasserfrage beinhaltete. Erster Schritt war, dass Leitungswasser massiv chloriert wurde.

Dies wahrzunehmen fiel an heißen Tagen, entlang des Jakobsweges nicht schwer. Doch die Herausforderung ist weitreichender, da Tiere – wie Vögel, Hunde und Katzen das Wasser so nicht mehr trinken. Und genau diese Szenen – unabhängig der Frage der Umweltverträglichkeit – haben mich 2012 bewogen etwas zu unternehmen. Und im Ergebnis die Pilgerwege – WALK4WATER² – zu gehen, die ich bis jetzt quer durch Europa ab 2013 gegangen bin.

Das Bild ist eine Szene in Léon, am Brunnen, von Ende Juni 2012 – Tauben kühlen sich bei 45 Grad den Kopf, können das Wasser, das 10 Meter gegen den Wind nach „gechlort“ roch, jedoch nicht trinken.

So ging ich am 28. Juni 2013 vom Nordkap, als Zeichen für den freien Zugang auf sauberes Wasser als Menschenrecht, zu Fuß los. Ich sammelte in Dänemark und Deutschland, in Zusammenarbeit mit right2water, Unterschriften für die Petition gegen die Wasserprivatisierung etc.

Repräsentativ für alle Wege hier Selfie-Ausschnitte von 2013

Loading Facebook Comments ...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.